Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Der Versicherung Blog für November, 2006.
12.11.2006 von Ralf.
Für Kinder ist eine bestmögliche Absicherung im Krankheitsfall besonders wichtig.
Die PKV bietet im Rhamen des abgeschlossen Vertrags die Leistungen, die ursprünglich vereinbart wurden. Der Gesetzgeber kann diese vereinbarten Leistungen nicht beliebig verändern.
Es ist geplant, dass Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung in einigen Jahren kostenlos über Steuermittel versichert werden. Zunächst soll dies für gesetzlich krankenversicherte Kinder gelten. Weil jedoch die Steuermittel von allen Versicherten, ob privat oder gesetzliche krankenversichert, aufgebracht werden, ist diese Regelung unter Verfassungsrechtlern sehr umstritten. Sie gehen davon aus, dass die Regelung dann für gesetzlich und privat versicherte Kinder gelten muss.
Insofern kann sich die Situation für privat verscherte Kinder dann nur verbessern.
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
12.11.2006 von Ralf.
Ob und wieviel die private Krankenversicherung teuerer wird, ist ungewiss. Nach einer Einschätzung der AXA Krankenversicherung wird es sich mit Sicherheit nicht um extreme Beitragssteigerungen handeln, wie sie derzeit in der Presse geschildert werden.
Die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werden hingegen mit Sicherheit steigen. Durch die Gesundheitsreform 2006 wird die Ausgabensituation in der GKV nicht verändert.
Eher das Gegenteil ist der Fall. Der Gesundheitsfonds wird Unsummen von Mitgliedsbeiträgen verschlingen, da er nichts weiter als ein riesiger Verwaltungsapparat dein wird.
Bis zur geplanten Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 müssen die gesetzlichen Krankenversicherungen schuldenfrei sein.
Hierbei müssen die gesetzlichen Kassen ab 2007 mit sinkenden Steuerzuschüssen kalkulieren soie die Mehrwehrtsteuererhöhung kompensieren.
Die gesetzlichen Kassen gehen hierbei selbst von einem Beitragssatz von über 16% im übernächsten Jahr aus.
Einzig die priavte Krankenversicherung basiert auf einem demographiesicheren System. Das alte Argument der gesetzlichen Krankeversicherung, dass die private Krankenversicherung im Alter nicht mehr bezahlbar sei, ist spätestens seit der Einführung des Basistarifs und des gesetzlichen Vorsorgezuschlags nicht mehr gültig.
Mit dem Basistarif bietet die PKV einen Tarif an, der sich beitrags- und leistungsmässig an der gesetzlichen Krankenversicherung orientiert.
Infos zur PKV erhalten Sie hier: privat günstiger besser versichert
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
8.11.2006 von Ralf.
Laut einem Artikel des Stern (Ausgabe 45/2006) führt die Gesundheitsreform zu deutlich höheren Krankenkassenbeiträgen als erwartet.
Ursache hierfür ist die Ende Oktober 2006 vom Bundestag beschlossene Pflicht der gesetzlichen Krakenkassen, ihre Schulden bis Ende 2008 abzubauen.
Besonders extreme Beitragserhöhungen drohen hierbei den Versicherten der AOK Berlin, die immerhin die grösste Krankenkasse in Berlin darstellt.
Das Geständnis des Verstandes der AOK Berlin Rolf Dieter Müller im Gesundheitsausschuss hierzu lautet: “Wenn der Abbau des Betriebsmitteldefizites bis zum 31. August 2008 vorgenommen werden müsste, müssten 2,85 Beitragspunkte erhoben werden.” Wenn die Entschuldung bis Ende 2007 - so sieht es das Gesetz als Normalfall vor- vorgenommen werden muss “wäre der Erhöhungsbeitrag bei 5,7 Prozentpunkten”.
Laut der Pressestelle der AOK Berlin sind “konkrete Aussagen zur tatsächlichen Beitragserhöhung derzeit nicht möglich”. Dies hört sich so an, als ob eine Beitragerhöhung unumgänglich ist, aber die Höhe noch nicht preisgegeben werden soll. Man kann also mit einer Betragsteigerung im Rahmen der von Herrn Müller genannten Grössenordnungen rechnen.
Wenn die Beiträge der AOK Berlin wirklich über 18% vom Bruttolohn steigen würden, ist laut Stern mit dem massiven Wechsel von Versicherten zu günsigeren Krankenkassen zu rechnen und die AOK Berlin stünde bald vor der Pleite.
Unter Umständen werden deshalb alle AOK Versicherten mit zwei Prozent mehr Beitrag zur Kasse gebeten, damit nahezu bankrotte Krankenkassen wie die AOK Berlin gerettet werden können.
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
8.11.2006 von Ralf.
Soll man jetzt noch die private Krankenversicherung wechseln, sofern man von einer PKV zur einer neuen PKV wechseln möchte oder soll man bis 2008 warten, bis man die Alterungsrückstellungen mitnehmen kann?
Sofern man sich mit dem Gedanken trägt von einer privaten Krankenversicherung zu einer anderen PKV zu wechselnund gesund ist, sollte man dies tun solange man ein günstigeres Eintrittsalter hat und Beitragsvorteile wahrnehmen kann.
Nach dem bisherigen Gestzentwurf der Gesunheitsreform 2006 sind zwar ab dem Jahr die Alterungsrückrückstellungen beim Wechsel der PKV mitnehmbar, aber es gibt eine Übergangsregelung bis 2012. Hiernach können lediglich Versicherte über 40 Jahre einen Teil der Alterungsrückstellungen mitnehmen.
Wer jünger als 40 Jahre ist, kann während der Übergangsregelung keine Alterungsrückstellungen mitnehmen. Für diese Personen ändert sich also bis zum Jahr 2012 nichts.
Generell wird sich die Mitnahme der Alterungsrückstellung auch nach 2012 auf Grundlage des Basistarifs beziehen.
Schauen Sie sich auch mal die Gesundhetsreformen in der gesetzlichen Krankenversicherung seit 1989 an.
Link: Gesundheitsreformen gesetzliche Krankenversicherung seit 1989
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
8.11.2006 von Ralf.
Nach einer Untersuchung die durch die deutsche BKK in Auftrag gegeben wurde fühlt sich jeder dritte Dritte gesetzlich Versicherte gegenüber privat Versicherten benachteiligt.
Jeder fünfte gesetzlich versicherte Arztbesucher hat nach dieser Untersuchung Angst, dass der Arzt auf notwendige Behandlungen aus finanzielen Gründen verzichtet.
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
7.11.2006 von Ralf.
Die Wettbewerbssituation innerhalb der privaten Krankenversicherung wird verändert, so die Meinung der Bundesregierung. Die Möglichkeit von der gesetzlichen zur privaten Versicherung zu wechselln wird verändert. Nunmehr müssen gesetzlich versicherte Arbeitnehmer drei Jahre über der jeweiligen Versicherungspflichtgrenze liegen ehe sie in die private Krankenversicherung wechseln können.
Die Bundesregierung um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (manche nennen sie auch Ulla Lalla Schmidt, was nicht die Meinung des Verfassers darstellt, aber schon sehr oft von diesem gehört wurde) feiert dies als grossen Wurf.
Tatsächlich aber ist dies meiner Meinung nach nur ein weiterer Versuch das marode System der gestzlichen Krankenversicherung vor einem funktionierende System der privaten Krankenversicherung zu schützen.
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
7.11.2006 von Ralf.
Der Verband der privaten Krankenversicherungen hat vor kurzem die voraussichtlichen Rechengrössen der Sozialversicherung bekanntgegeben.
Die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung wurde auf 3562,50 Euro monatlich bzw. 42750 Euro jährlich festgesetzt und bleibt damit unverändert.
Die Versicherungspflichtgrenze für ab 01.01.2003 privat krankenversicherte Arbeitnehmer nach § 6 Abs. 6 SGB V wurde auf 3975,00 Euro monatlich bzw. 47700,00 Euro jährlich festgelegt.
Die Versicherungspflichtgrenze für am 31.12.2002 privat krankenversichterte Arbeitnehmer nach § 6 Abs. 7 SGB V bleibt unverändert bei 3562,50 Euro mnatlich oder 42750,00 Euro jährlich.
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »
7.11.2006 von Ralf.
Die voraussichtlichen Rechengrössen für das Jahr 2007 für die Sozialversicherung sind soeben veröffentlicht worden.
Wir stellen sie in den nächsten Tagen hier online.
Geschrieben in Fragen zu der privaten Krankenversicherung? | Keine Kommentare »